
In
der Bibel steht: »Prüfet alles, was gesagt wird, und behaltet das Gute.«
(1. Thessalonicher 5,21) Aus eigener, mehrjähriger Erfahrung kann ich
sagen, dass Familienstellen auf biblischer Basis, mit Gebet verbunden, in
einem Team von Mitarbeitern, erstaunliche Erfahrungen von Heil und Heilung
bewirken kann.
Das Ganze steht auf biblischer Grundlage, weil der Leiter und die
Teilnehmer der Aufstellung Christen sind und dem Wort Gottes vertrauen.
Sie leben mit der Bibel, mit dem Alten und dem Neuen Testament. Mit
Zerbruch ist eine Lebenssituation angesprochen, die mit Erfahrungen von
Scheitern, Versagen, schwerem Beziehungsverlust verbunden ist. Es handelt
sich um eine Situation der Zerbrochenheit, die der Hilfe bedarf. Der erste
Schritt heraus ist der Mut zum Aufbruch.
Aufbruch meint in diesem Kontext die Entscheidung zu einem Neuanfang. Die
einzelnen Fallbeispiele versuchen zu zeigen, wie dieser Neuanfang im
Einzelnen gestaltet werden kann. Doch wie jedes andere Therapieverfahren
hat das phänomenologisch systemische Verfahren des Familienstellens auch
seine Grenzen. Doch können die Teilnehmer, nachdem Verletzungen aufgedeckt
worden sind, in Jesu Namen vergeben, die schuldig gewordene Person
loslassen und dadurch Heilung erfahren. Außerdem können sie das
befreiende, gebietende und segnende Gebet des Therapeutenin Anspruch
nehmen. |